Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben...

Mittwoch, 15. März 2006

Buchtipp: Herzensvorbereitung für Erweckung


Dieses 40 Tage umfassende Andachtsbuch von Günther Krallmann (JMEM) wendet sich an alle, die sich nach einer Heiligkeitserweckung sehnen. Es enthält eine Fülle essenzieller Erweckungsprinzipien, von denen viele aus der Vergessenheit heraus ans Licht geholt wurden.
Das Material ist für das persönliche Studium, aber auch für Gruppenarbeit geeignet. Seine scharfsinnige und kraftvolle Botschaft fordert den Leser dazu heraus, über das Gelesene nachzudenken, es in sich aufzunehmen und umzusetzen. Jeder, der ein tiefer gehendes Verständnis von Erweckung sucht, wird den Umfang dieser Goldmine der Wahrheit begrüßen und durch das Studium des Materials reich belohnt werden.
Ein Ändern meines Denkens ist unerläßlich für die Nachfolge Jesu. Wachstum ist unsere Bestimmung, unser wunderbarer Herr ist ein lebendiger Gott, Stillstand ist die Tür zur abgöttischen Selbstgerechtigkeit. Doch wie kann man sein Denken ändern? Man kann sich bemühen, doch der Ausgang/Erfolg ist höchst ungewiß. Mein Weg war, mich dem Wort Gottes auszuliefern, auch da wo es wehtut und im Gebet darauf zu vertrauen, daß der Herr was in mir tut. Spiritueller Leitfaden für diese Zeit war dieses Buch. Immerhin hat dies als unmittelbare Frucht schon meine Art zu beten verändert und mir viele Mängel in mir und unserer Kirche offengelegt. Das war unangenehm aber wichtig. Im Moment recherchiere ich auch viel über die Geschichte christlicher Erweckungen. Irgendwoher müssen diese 2 Milliarden Christen ja kommen? Da gibt es sicher viel zu entdecken und zu lernen.
In vielen Teilen der Erde kann man eine steigende Anzahl von Christen finden, die sich nach Erweckung sehnen. Dieser Wunsch steht jedoch einer zweifachen Herausforderung gegenüber: zum einen der großen Notwendigkeit für ein tiefer gehendes Verständnis der Natur von Erweckung, zum anderen ist eine angemessene Herzensvorbereitung Voraussetzung für eine persönliche Erweckung.
Das „Christus Centrum Ruhrgebiet (CCR)“ möchte dieses Anliegen einer breiten Leserschaft zugänglich machen. Darum wird dieses Buch kostenlos (bis zu 25 Stück) weitergegeben. Http://www.ccr-net.de

Freitag, 16. Dezember 2005

"Machs wie Gott, werde Mensch!"

Donnerstag, 8. Dezember 2005

Empfangen vom Heiligen Geist

“Denn für Gott ist nichts unmöglich.” (Luk 1:37)
Eine gern kritisierte Passage des Evangeliums ist die Jungfräulichkeit Marias und die ‘märchenhaften’ Umstände der Empfängnis (Luk 1:26-56). Warum eigentlich?

Wenn ich sage: „Ich habe mich heute morgen am Kopf gekratzt.“, so wird das kaum Zweifel und Widerspruch hervorrufen. Obwohl ich das nicht beweisen kann, werden die Leute das nicht hinterfragen. Denn sie wissen, es wäre ein leichtes für mich, das im Bruchteil einer Sekunde mit geringem Aufwand zu verwirklichen. Eine Begründung für diese Tat habe ich auch nicht gegeben, doch wird kaum einer nachfragen. Man kann hier sich ja sehr leicht den einen oder anderen Grund selber nachvollziehen.
Eigentlich genauso simpel ist die Sache mit Gott und der jungfräulichen Zeugung. Das ist doch für Gott ein Kinderspiel, und Gründe dafür kann man sich auch leicht denken. In einem Vaterschaftsprozeß vor Gericht hätte Gott jedenfalls Schwierigkeiten, seine Vaterschaft zu leugnen. Er hatte ein Motiv, Gelegenheit, hatte es auch schon mal zugegeben (Luk 3:22) und außerdem ist der Sprößling dem Vater doch so ähnlich...
Natürlich dürfen wir diese Vaterschaft und den 'Sohn Gottes' nicht wirklich menschlicher Fortpflanzungsweise entsprechend sehen. Da steckt viel mehr dahinter. Dennoch nennen wir ihn zurecht den Sohn Gottes. Erstens aus der Tradition, da die Könige des Hauses David, in dessen Linie wir Jesus sehen, diesen Ehrentitel trugen. Zweitens aus der Logik, wie es uns der Engel Gabriel erklärt (Luk 1:35). Wenn ein solch heiliger Mensch ohne das Zutun eines Mannes gezeugt wird, liegt es nahe, die Vaterschaft direkt bei Gott zu vermuten. Und drittens, weil Gott es selber tut (Luk 3:22, Mk 9:7)!
Konsequent weiter gedacht steht hinter dem Zweifel an der jungfräulichen Zeugung lediglich der Zweifel, ob Gott sowas überhaupt kann und letztlich der Zweifel, ob es Gott überhaupt gibt. Jesus ohne Gott erklären zu wollen, führt zu nichts. Da bleibt vom Evangelium nur hoffnungsloser, versagender Wahnsinn übrig. Die Geschichte und das Zeugnis zahlloser Heiliger beweisen, daß letzteres nicht sein kann.

Ich als Biologe kann mir hier aber nicht verkneifen, nachzusinnen, was wohl ein genetischer Fingerabdruck beim Vaterschaftstest von Jesus ergeben hätte. War sein Erbgut charakteristisch für den Stamm Benjamin, war es halb identisch mit Maria, wo kam sein Y-Chromosom her, usw...;-))

Sonntag, 20. November 2005

Vom Tod der Wahrheit

Jes 55:6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist.

Ja, Jesaja 55 ist schon ein toller Text voller Verheißung, Weisheit und Tiefe - und Jesus. Vers 3 und 4 beziehen sich auf den Messias, Vers 5 auf die Heiden, die daraufhin zum Glauben kommen werden, und dann diese Aufforderung in Vers 6. Was soll das heißen, daß etwa der Herr einmal nicht mehr nahe sein wird und sich nicht mehr finden lässt? Wann hat sich das erfüllt oder wird sich das erfüllen? Haben wir es heute denn nicht so einfach, Gott zu finden? Zeugnisse von Gebetserhörungen, Heilungen und Lebens-revolutioniernden Begegnungen mit Jesus sind gerade in unserer Zeit leicht zu finden und scheinen immer zahlreicher zu werden. Ich denke da nur an das umwerfende “Transformation”-Video, das die Umwandlung ganzer Städte, Regionen und Nationen durch Gebet dokumentiert.
Einerseits wird das alles von unseren Massen-Medien ignoriert, so daß es beinahe scheint, als hätten wir es mit zwei parallel existierenden Realitäten zu tun. Andererseits ist das Reich Gottes halt nicht von der Welt - also alles normal, wie es eben schon immer war, oder? Diese Sicht überdeckt jedoch eine subtile Entwicklung, die ich hier als ‘Sterben der Wahrheit’ bezeichne.
Wie geht das? Es geht darum, was wir wahrnehmen und für wahr nehmen. Wir lesen die Zeitung, aber mit gewissem Mißtrauen. Die Geschichte lehrt uns: man lügt wie gedruckt. Besser sind da schon die Nachrichten im Fernsehen, da sieht man mit eigenen Augen. Noch glauben wir das. Doch der Tag kommt und ist schon da, wo auch Fernsehbilder nach Belieben gefälscht werden können. Zur Zeit kostet das meistens noch viel Zeit und Arbeit - aber nicht mehr lange!
Am besten ist doch der persönliche Kontakt, Mensch zu Mensch, das ist verlässlicher. Doch in einigen Jahrzehnten werde ich mich vielleicht fragen müssen, ob mein Gegenüber überhaupt echt ist: trägt er vielleicht ein künstliches Gesicht? Ist er womöglich ein Android und kein Mensch? Oder nur ein Hologramm? Vielleicht auch nur eine Halluzination, gezielt erzeugt durch bewußtseinsverändernde Substanzen, die ich unbemerkt aufgenommen habe?
Das mag SciFi sein. Fakt ist jedoch, dass die Technologie dabei ist, die Herrschaft über unsere Sinne zu erringen und uns schon bald perfekt täuschen zu können. Der Tag scheint zu nahen, wo wir unseren Sinnen nicht mehr werden trauen können. Wie lange werden wir noch etwas klar als Wahrheit akzeptieren, Erzählungen glauben, Zeugnisse ernstnehmen und Wunder für authentisch halten können? Wie kann man jemandem von Gott erzählen, der weiß, daß er den ganzen Tag nur getäuscht und manipuliert wird? Pontius Pilatus war ein Machtmensch, der tagein tagaus wohl schon so ziemlich jede Form von Täuschung und Verrat durch Fremde wie Vertraute erlebt hatte. Er konnte Jesus nur noch antworten: ”Was ist Wahrheit?” (Joh 18:38) Wird dies auch bald die Antwort der meisten Menschen sein?
Jes 55:6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist.

Montag, 14. November 2005

Gott ist gut!?

“Sofern das Böse in der Welt zu Gottes Plan gehört, ist er nicht gut, läuft es aber seinem Plan zuwider, ist er nicht allmächtig. Er kann nicht zugleich allmächtig und gut sein.” David Hume, Philosoph

Klingt logisch, oder? Das ist aber durch fehlerhafte Positionierung von Gott, Gut und Böse zu einem rhetorischen Trick degeneriert! Ja, Gott ist “gut”, aber nicht der menschlichen Moral unterworfen. Was der Mensch als Gut und Böse definiert, determiniert nicht das Wesen Gottes! Da steht Gott natürlich meilenweit darüber. Das zugrundeliegende Problem möchte ich an einem kleinen Beispiel nahe legen: Ein spielendes Kind rennt unachtsam auf die Straße. Ein Passant begreift die Situation, sieht auch den heranrollenden LKW und springt reaktionsschnell hinterher, um das Kind zu retten. Er tut, was moralisch gut ist, er ist edel, anständig, mutig, usw.! Nun begibt es sich aber, dass der LKW sowohl das Kind als auch den Passanten erfasst und tötet. Das ist dann gar nicht mehr gut sondern nur noch tragisch: so gute Intention aber desaströses Ergebnis - eine uns allen bekannte Erfahrung.
Weil wir die tatsächlichen Folgen unseres Handelns kaum abschätzen können, haben wir die Ethik. Sie basiert auf einem kultureller Erfahrung und ist in ihrer Effizienz etwa so zuverlässig wie die Bauernregeln beim Wetter. Daher bleibt das wahre Gute für uns immer noch schwierig zu verwirklichen: Schaden abzuwenden und/oder Gedeihen zu erreichen für mich/jemanden/einige/viele/alle.
Je intensiver der Effekt und je mehr betroffen sind, desto besser ist das Gute. Dafür sind zwar auch gewisse Opfer und Verluste akzeptabel. Doch letztlich muß sich dies alles in einem kaum berechenbaren Geflecht aus zahlreichen Faktoren und deren Ursachen und Wirkungen realisieren.
Vor diesem Problem steht Gott nicht. Er als Schöpfer weiß genau, wie “es funktioniert”, was geschehen muß, damit die Sache (im Falle Gottes ist das “Alles“) zu einem gedeihlichen Ergebnis kommt. Er respektiert unsere Freiheit, doch Seine überlegene Weisheit ist in der Lage, trotz unseres Unfugs alles zur finalen Erfüllung Seiner Absicht zu führen. Für unsere Vernunft ist die Kreuzigung des Messias ein entsetzlicher, unverzeihlicher Skandal. Doch die historischen Konsequenzen, die sich daraus ereigneten, zeigen, dass Gottes Perspektive überlegen und auf unbegreifliche Weise zum Erfolg führt, während menschliche Vernunft oft nur erbärmlich scheitert.
Darum: erhebt die Vernunft nicht zum Maß aller Dinge. Sie ist nur ein kleines Werkzeug, das hier und da nützlich ist. Sie kann dich nicht erlösen, nicht glücklich machen und dir kein erfülltes Leben bescheren. Aufgrund von Vernunft hast du nicht automatisch mehr Erfolg als andere. Sie macht dich eher grüblerisch, warum die Dinge doch nicht so laufen, wie du dir das ausgerechnet hast. Zum absoluten Herrn erhoben, erscheint die Vernunft wie ein Schwächling, Versager und Idiot. Es ist nicht angemessen, dass sie dein Leben oder die Gesellschaft lenkt und bestimmt.

Donnerstag, 15. September 2005

Wissen ist Macht, Glaube ist Übermacht!

Als “Gegeninitiative zum Weltjugendtag” hatte die Giordano-Bruno-Stiftung unter der Leitung von Michael Schmidt-Salomon zur Tagung “Leitkultur Humanismus und Aufklärung - Perspektiven säkularer Politik in Deutschland” gerufen. Schon auf dem WJT hatte ich die Inspiration gekriegt, bei dieser Veranstaltung teilzuznehmen und die “finsteren Kräfte der Gottlosigkeit” ein bißchen auszuspionieren und evtl. auch zu missionieren. Die Schriftstellen, die mir der Herr im vorbereitenden Gebet gab - Weisheit 1-5 und Psalm 55 - verhießen nicht eben Gottes Erbarmen für die Atheisten. Daher stellte ich mich auf Fürbitte, u.a. Bitte um Verwirrung des Feindes (Ps 55:10), ein. Letzteres war mir auch von anderen bestätigt worden, und kam tatsächlich kräftig zum tragen - Danke an die Fürbeter daheim.

“Wissen ist Macht, Glaube ist Übermacht!”

Als ich eintraf, waren die Heerscharen der Frevler dann doch eher licht. Nur etwa 80 weitgehend verschrobene Intellektuelle bildeten das Publikum. Vorzeigbar war nur das Podium der Referenten: angenehme, verständige Persönlichkeiten aus den Leitungsfunktionen humanistischer Verbände. Ernüchternd dagegen das Publikum: eine kleinere Fraktion von abgehobenen, etwas ungepflegten, studierten Philosophen und eine größere Fraktion von wütenden linken Kirchenhassern.
Mein eindeutiger Liebling war Dr. Horst Groschopp, der Vorsitzende der mit Abstand größten humanistischen Organisation, des HVD (>10.000 Mitglieder). Der hat die supergenialen Sprüche rausgehauen (”Wissen ist Macht, Glauben ist Übermacht”) und trat als Gegenspieler des IBKA auf. Dieser “Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten” vertrat streng atheistische Positionen, die für den HVD, dem auch Freidenker-Christen angehören, nicht mitzutragen waren. Somit war der Plan Salomons, diese Tagung zur Platform der Gründung eines “Zentralrats der Konfessionslosen” zu machen, durchkreuzt. Im abschließenden öffentlichen Plenum wurde offenbar, wie sehr es hinter den Kulissen gekracht haben muß: ein lauter Streit zwischen dem IBKA-Vorsitzenden und seinen Vorstandsmitgliedern wurde öffentlich weitergeführt...
Das Publikum stand in Uneinigkeit kaum nach: Ein Philosoph ergriff das Wort und erzählte von Wasserstoff und Sauerstoff die sich zu Wasser verbinden, dann ließ ein Linker massive Kritik an der Kirche los, der Dritte war wieder ein Philosoph der auf den ersten Redner antwortete, als vierter kam ein Schwuler, der wieder Hasstiraden auf die Kirche losließ, usw., immer schön im Wechsel... - bizarr!
Eine einzelne Stimme erhob sich aus dem Publikum und mahnte, daß alternative Denkmuster vonnöten sind und nicht nur Religionskritik. Doch die Kirchenhasser wetterten lieber ausführlich gegen die Militärseelsorge, daß verbeamtete Kirchenmänner unbedingt durch ausgebildete Psychologen ersetzt werden sollten. Toll, was der Horst dazu beitrug: “Wenn’s ums Sterben geht, hilft der Psychologe auch nicht mehr viel...”
In der Diskussion wurden die Konfessionslosen generell in der Opferrrolle gesehen, da die Kirchen überproportional hohen Einfluß hätten und dabei nicht einmal mit dem Grundgesetz in Einklang stünden. Immer wieder wurde herausgestrichen, wie sehr das Grundgesetz unserer Republik dem Geist des Humanismus und der Aufklärung entspringt, während es kaum mit der Bibel vereinbar ist. Dabei hätten die evangelische, die katholische Kirche und die Konfessionslosen einen fast identischen Anteil an der deutschen Bevölkerung von jeweils knapp 32%. Grundgesetz und Recht seien eindeutig säkular aber viel zu Religions-freundlich. Die Neutralität des Staates sei nicht gewährleistet, die Kirchen seien eindeutig privilegiert. Gerechterweise müßten die Konfessionslosen doch auch eine entsprechende Interessenvertretung haben. Da dachte ich mir: Was sind denn eigentlich “Konfessionslose”, etwa alles Humanisten/Atheisten? Mein Horst brachte da eine entlarvende Statistik: 4% der Konfessionslosen sind regelmäßige Kirchgänger, 31% glauben an Gott und 19% an die Reinkarnation! Die Vielfalt in dieser Gruppe rechtfertigt kaum eine derart ideologisch geprägte Intressenvertretung und ist etwa so logisch wie eine Nichtwähler-Partei.
Hier noch ein paar Streiflichter:
- Die hassen alle den sehr bekannten Philosophen Jürgen Habermaas. Zitat Horst: “Nichts ist abstoßender als ein 68er-Linker, der im Alter anfängt, zu frömmeln!”
- In der Diskussion um Imigranten-Parallelgesellschaften, deren Auflösung vor allem auch wegen deren religiös-fundamentalistischen Tendenzen wünschenswert wäre, wurde eine pessimistische Prognose gegeben. Wahrscheinlich sei unsere Gesellschaft in 20 Jahren weniger säkular als heute.
- In der kleinsten Arbeitsgruppe muß irgend jemand ein entspanntes Verhältnis zur Religion gehabt haben. Da wurde der Kirche die Fähigkeit zur Sinnstiftung und Gemeinschaftsbildung zugestanden.
- Die Giordano-Bruno-Stiftung macht Humanismus-Veranstaltungen zusammen mit der SPD-gesteuerten Friedrich-Ebert-Stiftung.
- In Berlin haben die Humanisten offenbar einen Fuß in der Rot-Roten Koalition! Mit Erfolg konnten sie dort eine Alternative zum Religionsunterricht, den sogenannten ‘Lebenskundeunterricht’ etablieren!
- Der ‘Transhumanismus’ ist eine interessante Variante. Er unterscheidet sich vom Humanismus darin, daß er “fundamentale Änderungen des menschlichen Wesens zum Besseren nachdrücklich für möglich und wünschenswert hält, beispielsweise durch Einsatz der Technik zur Eliminierung des Alterns und einer bedeutenden Erweiterung der intellektuellen, physischen und psychischen Kapazitäten des Menschen.” Das erinnert stark an meine ‘vorchristlichen’ Vorstellungen. Ein kleiner aber feiner Seitenzweig des Humanismus, der tatsächlich etwas wie Heilsbotschaft und Erlösung offeriert.
Also kein Grund, mich für etwas besseres zu halten. Zu oft habe ich in den Gesichtern, dem Verhalten und den Gedanken dieser Leute mein altes Ich erkannt...
Insgesamt war diese Konfrontation mit atheistischem Denken für mich auch ein bedrückender Blick in das Spiegelbild meiner eigenen, atheistischen Vergangenheit, die ich am liebsten gänzlich verwerfen würde. Diese Tagung hat mir durch ihre Menschen das Herz etwas mehr auch für meine Vergangenheit geöffnet.
Offenheit für das Wort Gottes war leider überhaupt nicht zu erkennen, so hoffe ich, daß mein heimlicher Fürbitt-Dienst gute Frucht bringen wird. Als ich das auf der Rückfahrt im Zug vor Gott brachte, bat ich Ihn, mich zum Zeichen der Bestätigung zu segnen. Kurz darauf setzte sich eine junge schwangere Frau neben mich. Sie bemerkte, daß ich ein christliches Buch las, sprach mich an und gab sich selbst als gläubige Christin aus Thüringen zu erkennen. So ergab sich ein sehr nettes Gespräch, wir gaben einander Zeugnis, und dann ging es mir auch schon wieder sehr gut. Dank sei Gott!
Nach allem, was ich so gehört habe, bleibt zu schließen: Die organisierten Humanisten/Atheisten kochen personell wie finanziell auf ganz kleiner Flamme. Ihr Medien-Star Schmidt-Salomon ist wirklich der einzige, der Öffentlichkeitswirkung haben kann. Nicht sehr beeindruckend. Der Humanismus hat schon so viel zerstört und auch viel vergängliches erreicht - ein langer Weg bis zur “Leitkultur”. Zum Schluß noch ein Zitat vom Horst:
”Wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht!”

Der Humanismus ist eine Philosophie und eine Weltanschauung, die sich an den Interessen, den Werten und der Würde insbesondere des individuellen Menschen orientiert. Toleranz zwischen Menschen, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit gelten darin als wichtige Prinzipien menschlichen Zusammenlebens. Der moderne Humanismus beginnt in der Aufklärung und sieht sich als einen Weg, unter anderem Fragen der Ethik unabhängig von Religionen zu betrachten. Insbesondere werden übernatürliche Erklärungen abgelehnt; man spricht vom 'säkularen Humanismus'.
(Verkürzt nach Wikipedia - http://de.wikipedia.org)

Montag, 15. August 2005

Himmelskreuz


Diese bizarre Wolke, die aussieht wie ein Kreuz wurde Ende Juli auf unserem Weg nach Schmiedeberg gesichtet! Leider hatte ich meine Kamera nicht sofort bereit, so daß ich die Wolke nur noch im Vergehen erwischt habe. Original war das ein Wolkenberg, auf dem schön senkrecht und gerade ein Kreuz stand!